Unser Burghotel & ein kleiner Teil seiner Geschichte!

Als ein Kleinod zwischen Dresden, der Sächsischen Schweiz und dem Lausitzer Bergland ist Stolpen in die Geschichte von ganz Sachsen eingegangen. Wo einst ein Vulkan sein Unwesen trieb „ haben Ao. 1121 die Teutschen auf hiesigen Berg, der mit lauter Busch umgeben war, eine Burgk von geschrotenem Holze gebaut, sind aber von den Böhmen daraus vertrieben worden“. Zu dieser sagenumwobenen Zeit hat natürlich noch niemand auch nur einen Gedanken an unser Burghotel verschwendet. Nachdem unzählige Brände große Teile Stolpens und der Burganlage verschlungen hatten, entschloss man sich, diesen Standort zu verlassen und das Städtchen woanders wieder aufzubauen. Unserem König August haben wir es zu verdanken, dass Stolpen an Ort und Stelle wieder aufgebaut wurde und diesmal aus Sandstein und Basalt. Dabei entstand auch direkt vor den Burgtoren, wo zuvor der Exerzierplatz von Stolpen war, ein Gast- und Gesellschaftshaus, in welchem Botschafter und Edelherren mit Ihren Damen nächtigten und in den anschließenden Parkanlagen wandelten. Als 1877 die Burganlage zur öffentlichen Besichtigung freigegeben wurde, war damit auch die Zukunft der damaligen „Schloßschänke„ besiegelt. Wo Touristen sind, werden auch Betten, Speisen und Getränke benötigt. Und so zog die Gastronomie in unserem Haus ein. Dazu kam über die Zeit noch einiges andere, wie eine Kegelbahn, ein Landkino und ein Tanzboden hinzu. In den Kriegszeiten wurde der damalige große Saal natürlich auch als Arbeitsstätte und später als Jugendherberge genutzt. Nach einer längeren Ruhepause in der Vor- & Nachwendezeit für die „Schloßschänke“, haben wir, die Familie Kleinstäuber - eine ortsansässige Gärtnerfamilie - uns 1992 entschieden, wieder Leben in die alten Mauern des Hauses zu bringen und der Gastfreundschaft von August dem Starken und unserer Schutzpatronin Kurfürstin Anna (der Kräuterfee Stolpens) nachzueifern. Bei einem zweijährigen Umbau wurden 90 % des Hauses rekonstruiert und umgebaut bis schließlich am 09. September 1994 die ersten Gäste unser Burghotel einweihten. Ab diesem Zeitpunkt haben zwei Generationen Kleinstäuber (senior & junior) gemeinsam erfolgreich unser Burghotel geleitet bis sich im Mai 2001 die Senioren entschlossen, ihren wohlverdienten Ruhestand anzutreten und sich endgültig aus dem Geschehen zurück zu ziehen um der Jugend das Feld zu überlassen. Und was hat das ganze jetzt alles mit Familie Autenrieth zu tun? ...... wird der eine oder andere sich fragen.

Das erfahren Sie bei den Autenrieths!